décembre 1, 2022

Von Gipfelmesse bis Rundblick-Wasserkuppe-Radom als Besuchermagnet

WASSERKUPPE – Magischer Anziehungspunkt im Landkreis Fulda war am vergangenen Wochenende das Radom auf der Wasserkuppe, das von der Bundeswehr vor 16 Jahren für rund 30 Millionen D-Mark erbaut jedoch nie in Betrieb genommen wurde. Mehr als 3.000 Besucher lockte…

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WASSERKUPPE – Magischer Anziehungspunkt im Landkreis Fulda war am vergangenen Wochenende das Radom auf der Wasserkuppe, das von der Bundeswehr vor 16 Jahren für rund 30 Millionen D-Mark erbaut jedoch nie in Betrieb genommen wurde. Mehr als 3.000 Besucher lockte das markante Bauwerk in den vergangenen drei Tagen auf Hessens höchsten Berg. Zuvor konnte man die weiße, runde Kugel nur hinter einem meterhohen Zaun betrachten. Die Einwohner der Region sind froh, dass man von nun an bis in das Innere des Radoms gehen und das wunderbare Panorama ins Dreiländereck Osthessen, Südthüringen und Unterfranken von der zehn Meter hohen Außen-Plattform genießen kann. Mit der Öffnung des Radoms ist die Wasserkuppe nun um ein Highlight reicher: das Radom ist mit 960 Metern Höhe der höchste Aussichtspunkt in Hessen.

Während der Gipfelmesse am Sonntagmorgen weihte der Gersfelder Pfarrer Friedhelm Dauner das neue Denkmal und gab ihm den Segen Gottes. Die Heilige Messe unter freiem Himmel, zu der mehrere hundert Besucher gekommen waren, wurde durch den einzigartigen Gesang und das Gitarrenspiel Dauners emotional bereichert. Nach dem Gottesdienst stürmten die Besuchermengen in das historische Bauwerk um sich ein Blick über die Umgebung zu machen. Leider war es am Morgen stark bewölkt und die Sicht ins Tal nicht ganz so gut. Übrigens: ab h e u t e kostet der Besuch der Aussichtsplattform zwei Euro – und täglicher Genuss ist keineswegs garantiert: nach Angaben von Metereologen herrscht auf der Wasserkuppe an etwa 200 Tagen im Jahr dichter Nebel mit nur wenigen Metern Sichtweite. Veröffentlicht am 29.06.2009

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